Wo?. . . Wo ist sie geblieben? Wir notieren Woche 39/40 und ich habe keine Ahnung wo die Zeit geblieben ist. Als waere ich erst gestern angekommen. Die letzten Wochen waren gepraegt von Klausuren und den ersten Verabschiedungen der Leute vom Campus. Die ersten drei Wochen des Mais habe ich gelernt und mein sechs Klausuren geschrieben. Eine interessante Erfahrung, welches Brimborium betrieben wird: waehrend der ersten und letzten 30 Minuten darf keiner gehen, Gang zur Toilette nur in „Begleitung“, Nur ins Antwortenheft schreiben und wer meherer braucht diese zusammenschnueren, … Ich habe die schriftlichen Sachen sehr gut ueberstanden und erwarte die Ergebnisse im Juli. Die Zwischenzeit verbrachten wir mit jeder Menge Clubabende in der Union, wo ich mich unter anderem als Lucky Lucke zu verkleiden suchte. Das mit Abstand beste Motto war natuerlich 80er und schaffte es fast den alle Clubber zum aufstylen zu bewegen. Nach kurzem Zelebrieren des Endes des Lern- und Arbeitsaufwandes fuer alle bekam ich ein letztes mal Besuch. Ich erwartete Julia und Ihre Cousine Alexandra vorm Generator Hostel in London. Nach kurzem einchecken gab es eine Tour fuer die beiden um die wichtigsten Sehenswuerdigkeiten. Westminster, Trafalgar, Buckingham und St. James’ Park. Als waere die Welt nicht eh klein genug, haben wir einen meiner Kommilitonen aus Frankreich getroffen und sind danach mit ihm gemeinsam weitergezogen. Den Abschluss des Tages bildete koestliches Haagen Dazs Eis am Leicester Square. Freitag ging es einkaufen in der Oxford Street und gemuetliches Schlendern in der regent Street, und am Piccadilly. Wir haben uns an dem Liegestuhl-Service im Hydepark erfreut und waren Abends im Koko. Ein Club der in einem ehemaligen Theatergebaeude residiert; unnoetig zu sagen wie fetzig es ist wenn man im 2.Rang tanzt und dabei eine Liveband spielen sehen kann… An Ihrem leider schon wieder letzten Tag sind wir kurz zum Westfields und danach zur Towerbridge gefahren. Den Abschluss verbrachten wir in Egham, wo ich den beiden die herrlich gruenen Ecken dieses genuialen Campus zeigte. Auf einmal waren die beiden dann auch schon wieder weg
Jetzt verlassen jeden Tag mehr Leute die Royal Holloway und bald nun auch ich. Rueckblickend war es eine ausgesprochen fantastische Zeit: Ich war auf vier Konzerten, habe einen Britischen Komiker live gesehen, in einem Schloss gewohnt und auf dessen Dach Sonnenauf- und Untergaenge genossen, habe Londons grosse und kleine Strassen und Sehenswuerdigkeiten gesehen (zugegeben manche der kleineren auch unfreiwillig), war in vier Universitaetsklubs tanzen und habe Freunde in der halben Welt gefunden, habe Snooker und Tennis gelernt, Stonehenge, Oxford und viele weitere Staedte gesehen und koennte die Liste noch eine ganze Weile weiterfuehren. Die neun Monate haben einfach nur Spass gemacht und London ist einfach eine erstklassige Stadt. Jetzt ueberlasse ich euch noch ein paar Bildern und freue mich trotz des traurigen Verlassens dieses Platzes auch sehr euch alle wiederzusehen. In diesem Sinne: CHEERS!!!
Won’t forget these days
Veröffentlicht in London Nightlife, Misc, Royal Holloway Campus | Tags:80er, buckingham, campus, koko, london, trafalgar square, virginia water
Here, There And Everywhere
Teil 1
Mal wieder war es soweit; ich erwartete Besuch. Diesmal kamen die Manu und der Andre für zwei Tage nach London (Taa-Taa-TaTa-TaTaTaTaTaTaaa). Da die zwei hübschen erst abends ankamen, ich aber schon eher zum Hotel zum Einchecken musste, nutzte ich die Zeit und genoss mal wieder die Vielzahl an hübschen und umfangreichen Einkaufsmöglichkeiten in der Oxford Street. Nun musste ich aber immernoch diverse Stunden verbingen und tat dies am besten mit einer Ghost-Tour durch London. Bei solch einer Tour wandert man in den späteren Stunden des Tages durch die Stadt und bekommt etwas andere Ecken gezeigt und erfährt alte Geschichten über Geister, Rituale und andere dunkle Seiten einer Stadt. Bei meiner Tour ging es entlang der London Wall mit Geschichten über eine Frau die für tod erklärt wurde und dann entschied aus ihrem Sarg wieder aufzustehen. Wie? Der Grabhüter öffnete ihren Sarg ubd wollte einen sehr wertvollen Ring von ihr stehlen..da wurde sie dann wach. Ich besuchte vielerlei Orte von alten Rittern, erfuhr dass London aus zwei ursprünglichen Städten zusammengewachsen ist und mir wurde die am meisten heimgesuchte Kneipe Londons gezeigt. Hier kann man sich wohl heute noch in den Weinkeller bringen lassen, in der Hoffnung den ein oder anderen Geist zu sehen. Dann war es schon so weit. Ich gönnte mir noch einen Spaziergang zur Liverpool Street Station und wartete auf meine beiden Gäste. Nachdem ich das Pärchen und ihren plüschigen Anhang Bobby begrüßte, begaben wir uns zu unserer Unterkunft in der Nähe des Marble Arch. Wir rasteten kurz und nach einem kurzen frisch machen wanderten wir zum Piccadilly Circus, der nämlich zu Fuß nur 15 Minuten entfernt ist (wenn man jung ist und tanzen gehen will). Es ging mal wieder in den TigerTiger Club und wir tanzten und namen diverse Leckertäten zu uns. Dabei entdeckten wir das wohl furchtbarste Bier dieser Hemispähre – Leffe! Am Folgetag war ein aufregendes Programm angesagt. Da Manu noch nie in London war und die Zeit knapp bemessen mussten wir also in kurzer Zeit viel schaffen. Was wir jedoch ausgiebig erkundeten war das London Aquarium. Dort sahen wir Rochen in vielerlei Größen und in einem Basin, der oben auf war und die Rochen sogar an die Wasseroberfläche kamen. Es gab alle Hauptakteure aus Findet Nemo zu sehen und wir konnten einen Seestern anfassen! Den Abschluß machte dann ein gigantisches Becken (nicht offen!) in dem sich echte, große, fies blickende Haie befanden. An diesem Becken kam man dann an verschiedenen Stellen vorbei und konnte Den Haien sogar in die Augen sehen. Ob zu gefährlich eingestuft oder nicht, diese Tiere wecken in mir kein Gefühl des Vertrauens. Dann ging es nach einer Kaffeestärkung auch schon los mit Manus großer Tour. Wir liefen zum Parliament Square, also Westminster, bestaunten Big Ben und die dazugehörige Westminster Abbey. An diesem Tag war beginnd der G20-Tagung und wir erhofften in Downing Street Nr. 10 etwas zu sehen – leider nichts ausser einem enormen Polizeiaufgebot. Wir liefen dann gemütlich durch den St. James’ Park und sahen über dem Buckingham Palace die Flagge der Königsfamilie. An diesem Abend hatte die Queen nämlich zum Essen geladen und wer aufgepasst hat, dem wird nicht entgangen sein, dass Barack Obamas Frau an diesem Abend die Queen berührte und das ganze für viel Aufsehen sorgte. Nun nahmen wir die Tube zum Trafalgar Square und rasteten kurz in einer Bar bei einem kleinen Getränk
Auf den Trafalgar Square folgte dann der Tower of London und wir liefen bei diser Gelegenheit über die Tower Bridge und machten einen kleinen Spaziergang entlang der Themse. Dann wurde es Zeit für eine Stärkung in dem Pub, das mir liebevoll meine St. Patrick’s Day Kleidung stiftete. Den letzten Abstecher machten wir nach South Kensington um uns die herrlichen Gebäude (Science Museum, Natural History Museum,..) anzuschauen und dann richtung Harrods zu laufen. Dort fand Andre seinen neuen Fernseher und ich wollte nicht mehr aus der Spielzeugabteilung. Dort kann man übrigens eine echte Kleinausführung eines Hummers für Kinder kaufen; für den lächerlichen Preis von 17.500 Pfund (Lieferung Exklusive natürlich). Am Abend waren wir dann auch ausreichend erschöpt und ließen den schönen Tag in der Bar um die Ecke ausklingen. Bevor wir am letzen Tag gemeinsam nach Hause flogen machten wir noch eine Shopping-Tour durch Oxford Street und Regent Street. Wir besuchten ein Spielzeughaus über 6 (in worten: sechs) Etagen. Es waren ein paar herrliche Tage mit Manu und Andre und nach einem kurzen Aufenthalt in Halle sollte es mit Thurid und Danny weitergehen…
Part2
Wir flogen am Donnerstag morgen nach Stansted und sammelten alles ein um uns auf den Weg nach Amesbury, dem Ort nahe Stonehenge, zu begeben. Mietwagen – Check, Navi – Check, Reservierungen – Check, Stau – Check! Ja, wir bekamen eine Kostprobe eines Staus auf der berüchtigten M25. Auf dieser Autobahn kommt es nicht nur im Osterverkehr zum Stau. Was Briten über diese Autobahn denken kann man in einem kleinen Sketch auf YouTube sehen (englisch). Aber wir erreichten dennoch erfolgreich Amesbury und checkten im Travelodge ein. Es sollte noch ein kleinerer Stau kommen, bevor wir endlich Stonehenge besichtigen konnten. Auch wenn manche Menschen von der Größe der Steine nicht überältigt sind, so lässt der Gedanke an die Entstehungszeit doch etwas Bewunderung walten. Wir besichtigten also den wohl bekanntesten Steinhaufen weltweit und entschlossen uns danach zu einem kleinen Pubcrawl. Leider stellten wir fest, dass Amesbury nur zwei Pubs besitzt und somit war unser Pubcrawl um acht zu ende… Am kommenden Tag fuhren wir Richtung Birmingham. Da Danny und Thurid Oxford noch nicht gesehen haben und wir unterwegs merkten, dass wir definitiv diese Stadt passieren, entschlossen wir uns zu einem kleinen Zwischenstop in der Stadt Lewis Carrolls. Wir bestaunten das Christ Church College und liefen ein wenig im Stadtzentrum spazieren. Ein besonderes Bonbon dieses Abstechers war ein echtes Oxford Knöllchen
Die Gasse in der Marks & Spencer Lieferzone war wohl nicht für uns gedacht
Wir kamen in Birmingham an und bezogen unsere Zimmer, als wir alle feststellten, dass wir gern Lecker hätten. Danny dachte sich: „Undzwar reichlich!!!“ Wir fanden eine schönes Restaurant, indem wir (wenn ich wir sage, meine ich Danny) soviel aßen, dass der Kellner Danny feierlich ein T-Shirt des Restaurants überreichte – aus Respekt vor dem Mann, der zwei Hauptmahlzeiten essen kann. Samstag erkundeten wir bei schönem Wetter Birmingham. Eine schöne Stadt, die meiner Meinung nach zu unrecht zur häßlichsten Englands gewählt wurde. Unsere Reise führte uns nun nach Liverpool, die Stadt der Beatles. Wir bezogen Zimmer in einer Unterkunft, die in der unteren Etage eine Sportkneipe für die „locals“ beherbergte und zogen dann zum Albert Dock. Hier findet man das Beatles Museum und kann einen Eindruck von der Hafenstadt Liverpool bekommen. Das Museum war sehr schön und wir lernten viel über Skiffle-Musik, die Merseybeat-Ära und viel mehr über die Musikbewegung(en) in den 50er/60er Jahren. Als wir uns entschlossen hatten am Sonntag etwas shoppen zu gehen, machte uns der Osersonntag einen strich durch die Rechnung. Bevor alle die Hände zusammenschlagen und sagen: „Klar, ist Feiertag!“, sei an dieser Stelle erwähnt, dass es in ganz England nur zwei Feiertage gibt, in denen alles (ausser Restaurants und Bars) geschlossen hat. Dafür fuhren wir den Sendeturm des Stdatradiosenders Radio City hinauf und schauten uns die Arbeiterstadt von oben an. Ich muss ehrlich sagen, dass Liverpool von oben um einiges schöner ist, da leider die Straßen oft nicht ganz gepflegt sind. Wir drehten noch eine letzte Runde bevor wir nach Manchester für einen kleinen Abstecher fuhren. Wir parkten in der Nähe eines kleinen Wehrs und genossen die herrliche Sonne. Wir erfreuten uns erneut an einer schönen Stadt und ich traf mitten in Manchester eine Schulfreundin! Von Manchester aus ging es zur letzten Stadt unserer Tour, Nottingham. Montag besuchten wir dann erst das Nottingham Castle und erweiterten unseren Horizont über die Stadt und seine Geschichte, bevor wir die Geschäfte der Stadt mit unserem Besuch beehrten. Es waren ein paar herrliche Tage und wir hatten riesig viel Spaß. Jetzt bin ich damit beschäftigt mich auf meine Prüfungen vorzubereiten und dann in den letzten 3 Wochen nochmal gediegen zu feiern
Bis demnächst und viel Spaß mit den Bildern
Veröffentlicht in Cultural Britain, Misc | Tags:amesbury, birmingham, castle, liverpool, london, m25, manchester, marble arch, nottingham, oxford, pub, regent street, stonehenge, tigertiger, tube
Paradise City
Ihr täuscht Euch nicht! Nach viel zu langer Abstinenz im Blog gibt es wieder Neuigkeiten aus dem Königreich. Eine große zeitlang ist es recht ruhig um mich gewesen, da ich trotz der wenigen Vorlesungsstunden einige Übungsblätter (Assignment Sheets) lösen musste. Dazwischen gab es viele Aufenthalte in der uniinternen Disco, sowie Pool- und Snookerpartien und natürlich Pubbesuche. Aufgrund der vielen Bekanntschaften zu italienischsprachigen Menschen habe ich beschlossen mir etwas italienisch selbst beizubgringen; unter Hilfe der Muttersprachler. Diese Kombination stellt sich als sehr effizient heraus und ich kann schon in einer Bar bestellen und einen Urlaub buchen – also das wichtigste
Nicht nur in Egham, sondern nahezu ganz England ist der Frühling seit mehr als zwei Wochen stabil. Das heißt für Engländer soviel wie höchstens ein Nichtfrühlingstag pro Woche und kommt einem Sommer gleich! Das habe ich vor zwei Wochen zum Anlaß genommen mal einen Ausgiebigen immer-der-Nase-nach-Spaziergang im warmen und sonnigen London zu unternehmen. Ich startete am Southbank Pier, das ist der Platz an dem das London eye steht, und begab mich in aller Ruhe entlang der Themse im Bezirk Westminster bis zur Vauxhall Bridge. Für die ohne grosse Autokentnisse: Opel heißt in England Vauxhall(Wochshohl). Von dort bin ich eine ganze weile durch kleine grüne
Parks gelaufen und habe zufällig ein Gebäude des Fernsehsenders Channel 4 gesehen. Davor stand ein Kunstobjekt in Zusammenarbeit mit vier in Großbrittanien namhaften Künstlern, eine riesige aus Regenschirmen gesteckte Nummer Vier. Weiter ging es in den herrlichen Stadtteil Chelsea. Dort habe ich ein Veteranenkrankenhaus gesehen und viele kleine Spielplätze sowie öffentliche! Tennisplätze – sehr viele. Danach führte mich meine Nase gen South Kensington, dem Viertel, in dem das Wissenschaftsmuseum, Naturkundemuseum und die Royal Albert Musikhalle zu finden sind. Als ich mich auf den Rückweg begeben wollte habe ich noch eine Ausstellung besucht. Von einer Sekunde auf die Andere stand ich vor einer Gallerie die Kunst aus dem Mittleren Osten austellte. Da man mal wieder keinen Eintritt wollte habe ich mir also noch etwas Kunst angeschaut. Vorvergangene Woche habe ich mich kulturell auf dem Campusgelände weitergebildet. Erst habe ich mir von englischen Deutschstudenten das Stück Don Juan oder die Liebe zur Geometrie angeschaut und zwei Tage später die Operette Die Fledermaus in Englisch aufgeführt von Musikstudenten. Beide Aufführungen waren sehr schön und es gab Engländer, die ein sehr klares und sehr gutes Deutsch sprechen. Doch ebenfalls bemerkenswert war die Operettenleistung der Zweitsemester. Das Wochenende begingen wir mit einem Dinner bei Freunden und der Anschließenden Fahrt nach Windsor in die Disco. Es ist erstaunlich wieviele Leute nicht in die Clubs gelassen werden, weil sie keine Kragen oder „angemessene“ Schuhe tragen. Wir hatten kleinere Schwierigkeiten, weil einer unserer Begleiter Turnschuhe trug – böse böse Falle. Wir haben dann aber eine Disco gefunden die herrliche Musik spielte und wir hatten einen Riesenspaß. Am Montag dann war es soweit, der nächste Besuch stand vor der Tür. Anjas Schwester Katja und ihr Freund Pfote kamen nach London. Wir haben uns an der Victoria Coach Station getroffen, weil wir ein Hotel in der Nähe gemietet hatten. Wir hatten eine Menge vor… Nachdem wir unser Hotel bezogen haben machten wir einen ersten Abstecher in die Oxford Street zum Primark. Pfote und ich brauchten noch St. Patrick’s Day-taugliche grüne T-Shirts. Leider fanden wir nur eins für Pfote und wir beschlossen Dienstag immer mal die Augen offen zu halten. Es gab eine kurze Stärkung und dann nach Camden Town. Wir betraten das Monto Water Rats, einer Bar mit kleinem Auftrittsraum für Bands. Dort haben wir ein schönes Bier getrunken und uns die aspirierende Band The Parlormob angesehen. Es gab sogar zwei kleine Vorbands. Am Dienstag klingelte unser Wecker um sieben, denn wir wollten den Tower of London besuchen und uns vorher im Wetherspoons ein ausgiebiges Englisches Frühstück gönnen. Schließlich braucht man viel Energie und wir haben sage und schreibe 5 Stunden im Tower verbracht. Wir hatten beim Eintritt in den Tower Glück, da gerade eine Beefeater-Tour angefangen hatte und wir uns einfach anschließen konnten. Die Tour dauerte ca. eine Stunde und enthielt viele Informationen zur Geschichte des Tower inklusive Angriffe, Folter und verschwundene Pinzen. Wir haben erfahren, dass es jetzt erst die erste weibliche Beffeaterin gibt und Beefeater, die eigentlich Yeoman Wards heißen, 22 Jahre im Militär gedient haben müssen um sich als Yeoman zu bewerben. Einige von Ihnen leben sogar im Tower. Nach der Tour besichtigten wir das Herzstück des Towers, die Kronjuwelen der Königsfamilie. Eine äußerst imposante Sammlung an Kronen, Szeptern und Goldgeschirr. Selbstverständlich ist hier auch der größte je gefundene Diamant zu finden; das Herz Afrikas ist im Königszepter verarbeitet und das Wort beeindruckend trifft hier den Nagel auf den Kopf. Als wir fertig waren und etwas den Tower mit seinen Türmen erkundet haben entdeckten wir zufällig, dass noch eine kleinere Tour zum Thema Verteidigung einer Burg stattfindet und haben mitgemacht. Alles in allem hat sich der Eintrittspreis gelohnt und wir haben alles was man sehen und machen kann getan. Wir sahen sogar ein paar Soldaten in dem Tower aufgereit, die die aktuellen Wachen ablösen sollten. Als wir mit dem Tower fertig waren und uns einen Starbucks Kaffee gönnten entschieden wir uns nach grünen T-Shirts ausschau zu halten, als Katja gerade ein Schild erspähte: „Buy a Guiness and get a Hat or T-Shirt for free“. Ab in die Bar also, zwei Guniess gekauft und schon hatten Pfote und ich das perfekte Kleidungsstück. Mit fortgeschrittener zeit fuhren wir nochmal zur Oxford Street um ein bisschen zu bummeln und bei Subways zu abendbroten. Gegen 21:00Uhr haben wir uns mit zwei Freundinnen von Katja getroffen um gemeinsam St. Patrick’s Day zu feiern. Wir waren in zwei Clubs und alles war herrlich dekoriert. Aufblasbare Guinessgläser, grüne Luftballons und Aufsteller sowie Menschen mit Guniess-Hüten und grünen glitzernden Kunstohren für die Haare. Leider ging in der ersten Bar irgendwann das Bier aus und wir sind dann weiter gezogen zum Waxy O’Connors. Diese Mischung aus Kneipe und Disco ist riesig. Es gibt meherere Etagen und alles ist verwinkelt und einfach viel Platz. Nichtsdestotrotz war es am Dienstag hoffnungslos überfüllt. Dafür war Spitzenstimmung und mein persönliches Highlight war ein in grün gkleideter Typ mit glitzerndem Hut mit Irlandflagge drauf, der sich auf den Händen der Gäste zur Bar hat transportieren lassen. Währenddessen lief im Hintergrund feinste Irische Musik – Was für ein Spaß. Mittwoch stand Shopping auf dem Programm. Also in die Oxford Street und vom Primark aus gestartet. Es ist einfach fetzig, wenn man soviele Geschäfte hat, dass man nach zwei Stunden sich nicht wirklich viel entlang der Straße bewegt hat. Viele Shops, Große Shops. Klamotten, Media, einfach alles… Abends sind wir dann zu der Band The Rifles gefahren und haben uns deren Konzert angehört. Zwei Vorbands und beim Konzert gab es jede Menge Action. Als die Band die Bühne betrat waren die Briten so glücklich, dass sich zwei Flanken bildeten, die sich mit Bierbechern bewarfen. Wer denkt, dass die Leute geschimpft haben irrt gewaltig… Desweiteren war ich nicht ganz darauf gefasst, dass mich eine riesen Pogo-Party erwartet. Nachdem ich mir nach ein paar Minuten wie eine misshandelte Squeeze-Bottle vorkam hab ich einfach mitgemacht. Ein Risengaudi sich von ganz hinten nach ganz vorn zu arbeiten – Yeah! Es war ein super Konzert und wir waren anständig geschafft. Donnerstag entschieden wir uns dafür ins Natural Science Museum zu gehen. Das Gebäude ist mal wieder eine Meisterleistung. Von aussen sehr schön und innen wird es noch besser. Wir haben eine Dinosaurier-Austellung gesehen, jede Menge interaktive Spielchen für Kinder mitgemacht und waren auch in einer kleinen Show in der eine Mitarbeiterin ihre Lieblingsspezies vorstellte und erfuhren, dass es in einem der Aufbewahrungsorte einen Riesenkraken gibt. Es gab viel zu sehen und zu entdecken. Wir standen auch vor einem Ausstellungsstück eines 1335 Jahre alten Baumes. Nach 3 Stunden sind wir nochmal Bummeln gewesen und haben dann Abends im Wetherspoons lecker Cottage Pie (mit Kartoffelbrei überbackenes Hackfleisch an Erbsen und Pommes) gegessen. Nach soviel Spaß mussten wir dann zur unchristlichen Zeit von fünf Uhr aufstehen und ich habe die beiden an der Victoria Coach Station verabschiedet. Kommende Woche gibt es nochmal ein wenig zu tun und dann kommen Manu und Andre vorbei. Es waren herrliche Wochen und die Tage mit Katja und Pfote waren fantastisch. London ist und bleibt auch eine richtig geile Stadt – Paradise City eben…
Veröffentlicht in Cultural Britain, London Nightlife, Misc | Tags:beefeater, chelsea, london, natural hisor museum, st. patrick's day, the parlormob, the rifles, tower of london, yeoman ward
Let it snow
Hier nach langer Zeit wieder mal ein kleines Update. Die vergangenen Wochen waren recht ruhig verlaufen in Egham, dem wahren Herzen Englands. Am 30.01. empfing ich dann meinen Bruder und Frau Thurid zu besuch um anständig meinen Geburtstag zu feiern. Wie allen anderen, hat auch den beiden unser kleines Founders-Schloss sehr gefallen und das ganze Campusgelände ist eben eine kleine Perle für sich. Ich hatte beschlossen an diesem Abend reinzufeiern und nach einem kleinen Abstecher in eine Pub um Danny und Thurid mit Fish’n'Chips und einem Chocolate Fudge Cake zu versorgen sind wir dann nochmal dahin, wo es Verpfelgung gibt..Ruby Wines. Also alles nötige besorgt und dann ging es zum Warmwerden in mein Zimmer. Nach und Nach trafen dann die ganzen Erasmusler ein und meine zwei Gäste haben die Italiener-Majorität kennen gelernt. Es war sehr klasse. Musik, Menschen, M..Getränke. Leider konnte mein Mitbewohner nicht anwesend sein, da er kurzfrisitg nach Hause berufen wurde. Kurz nach Mitternacht sind wir dann kollektiv in die SU gegangen und haben da dann noch anständig gefetzt zu herrlichster Abgeh- und Mitsingmusi. Am Samstag haben wir dann im Crown – Pub natürlich – „gefrühstückt“ und ich habe Danny und Thurid das Zentrum Eghams gezeigt. Abends sind wir dann ins Medicine gegeangen und hatten dort noch etwas Spaß. Sonntag war dann leider auch schon die Abreise meiner lieben Besucher auf der Agenda und so geschah es dann auch… Aber der nächste Höhepunkt kam am Montag, als es schneite. Wer es nicht ganz mitbekommen hat: Größter Schneefall in England seit 1991! Busse und Züge fuhren nicht, Tubeverspätungen und Chaos überall – Ausser Egham. Das Founders und eigentlich das gesamte Campusgelände verwandelte sich inerhalb von ein paar Minuten in eine große Schneeballschlacht. Es wurden Schneemänner gebaut und alles war wie zugedeckt, einfach toll. Zumal es auch mehr oder weniger der erste Schnee war, den ich diesen Winter gesehen habe. Nachteilig für die Dozenten die eine weite Anreise haben und ungünstig gelegen sind ist natürlich die Schwierigkeit an die Uni zu gelangen. Am Dienstag fielen fast alle Veranstaltungen aus. Ich nutzte die Zeit und habe mich meinen Übungsblättern gewidmet und war generell dann die Woche sehr produktiv. Ich habe nicht nur Info gelernt sondern auch mich auf meinen Englischkurs vorbereitet. Eine kleine Angeberei: In dem Kurs lernen wir auch neue Vokabeln und die werden dann in einer Spielerunde abgefragt. Weil ich die Runde immer so gut bin, darf ich die kommende Woche leiten – Was für ein Spaß. Ansonsten ist dieser Kurs sehr gut. Man liest Zeitungen und schaut Nachrichten und diskutiert dann über die Geschehnisse in UK. Am Freitag gab es dann eine weitere Geburstagsparty bei der auch erst Vorglühen und dann SU die Devise war. Dabei habe ich Rorys Bruder und ein paar andere seiner Freunde kennengelernt. Wir waren unglaublich viele – alles Briten und langsam lerne ich die Dialekte noch besser zu unterscheiden. Samstag habe ich, wie fast alle von der Party, meinen Kater auskuriert und mich mit meinen italienischen Freunden getroffen. Kommende Woche erhalte ich von einem Freund meine erste Lektion in Snooker! Wenn alles gut geht, man muss sich nämlich bewerben, fahre ich mit ihm zum Halbfinale der Snooker-WM in Sheffield. Bis in balde – jetzt schreibe ich wieder mehr, versprochen!
Veröffentlicht in London Nightlife, Misc, Royal Holloway Campus | Tags:campus, egham, feier, founders, geburtstag, london, schnee, su, uni, union
Happy 2009! oder When Angels Fly
Nach einem heerlichen Weihnachtsfest im Kreise meiner lieben Familie besuchte ich noch kurz Anjas Familie um dann, mit meiner tollen Freundin natürlich nach London zu fliegen und dort ausgiebig Silvester zu feiern. Wir kamen am 30.12. sehr spät abends an und stellten fest, dass sogar in London in der ÖPNV seine Ruhezeiten verlangt… Genau, es fuhr keine Tube mehr und wir mussten im Taxi zum Hotel, welches vieele Pfünder entfernt lag. Am folgenden Tag sollte es dann zu später Stunde in einen Club namens Rhythm Factory(die Rhythmus-Fabrik) gehen um dort ins neue Jahr zu rutschen. Ich hatte völlig freie Hand bei der Wahl des Austragungsortes Der Silvester-Club-Spiele, was sich als.. naja.. schlecht erwies. Als wir ankamen wurd in zwei Räumen nur elektronische Musik, ich glaube es war Drumm’n'Base, gespielt. Worin der Unterschied lag? In einem Saal liefen unterschiedliche Lieder während im anderen die gleiche Musik in einer Endlosschleife spielte, dafür aber immer jemand anderes irgendwelchen unverständlichen Kram verbal ins Mikrifon preschte. Doch der Artikeltitel bezieht sich nicht nur auf meine geliebte Freundin, denn alles andere als Erwartet standen auf einmal mein Bruder und die Thurid vor mir. Die beien wollten mich überraschen und mit Anja und mir zusammen feiern und ertrugen dafür die Musik sogar schon zwei Stunden länger -Und ja, es war ungelogen furchtbar. An dieser Stelle geriet hmtze hmtze hmtze aber in den Hintergrund und wir hatten jede Menge Spaß beim begehen des neuen Jahres. Die beiden blieben dann noch bis zum 03.Januar und wir waren Einkaufen, auf vielfachen Wunsch
und haben noch eine Disko namens TigerTiger besucht, die sich als sehr gut und groß herausgestellt hat. Für diesen Abend entschieden wir uns ein etwas anderes Diskooutfit zu tragen; wie die Bilder beweisen. Die Zeit verging wie im Flug und am 03. verabschiedeten Anja und ich die beiden und liefen noch etwas durch Camden Town. Leider lief an diesem Abend nicht alles wie geplant.. Ich hatte von einem Freund den Schlüssel zu dem Haus in Egham, in dem er normalerweise untergebracht ist, welches aber zu diesem Zeitpunkt leer war. Angekommen zig ich meinen Schlüssel, der passte, aber die Tür wollte sich nicht öffnen lassen. Ich stellte fest, dass ich für den Hintereingang jedoch keinen Schlüssel besaß. Aber ich hatte mich ja auch für eine Unterkunft in meinem Founders beworben und zwei Tage vor meiner Abreise nach Deutschland wurde mir diese auch bestätigt. Der Pförtner bzw. der als Pförtner agierende Sicherheitsdienst teile mir jedoch mit, dass mein Zimmerschlüssel nicht verfügbar wäre und ich nicht auf seiner Liste mit bestätigten Ferienunterkünften vorhanden sei. Er zeigte sich aber sehr hilfsbereit und tat alles, damit ich mein Zimemr beziehen kann. Nur hatten wir bis Montag keinerlei Schlüssel zum Abschließen und alle meine Sachen wie Handtüchter et cetera befanden sich zum Unterschlupf in dem Haus des Freundes. Nachdem erfolglosen Versuch mir Bettwäsche und Handtücher vom Campuseigenen Hotel zu besorgen nahm ich ein Taxi zum Tesco. Ich kam 2155 an und 2200 sollte geschlossen werden. Die gute Nachricht waren Handtücher. Die schlechte waren keine Bettwäsche. Wie der Zufall es aber wollte traf ich eine Freundin die dort arbeitet mit Bettwäsche zur Verfügung stellen konnte. Am darauffolgenden Tag wurde noch eine große Bettdecke gekauft, da es unglaublich kalt war, und alles war mehr oder weniger geregelt. Die Tage bis Anjas Abreise verbrachten wir erneut in Camden, im Westfields-Einkaufszentrum und sahen uns vielerlei Gallerien in London an. Wir besichtigten den königlichen Park Kew Gardens und tranken Kaffee in einem Kellergewölbe der St.Martin-In-The-Fields-Kirche. Ich zeigte Ihr unseren schönen Campus inklusive der Medicine Bar und wir nahmen an einem Pubquiz teil – und erreichten Platz 5/8. Natürlich gab es während Anjas Besuch auch genug Englisches Frühstück
Ich habe die Zeit mit den drei Menschen sehr genossen und freue mich jetzt schon auf das nächste mal, wenn ich jemanden bei mir zu Gast habe. Gestern begann die Uni wieder und ich habe gelernt, dass Tafeln in meiner Universität als altmodisch und antik gelten. Dieses Trimester habe ich ganze 3! Stunden mehr die Woche und werde mich auch meiner Projektarbeit für Deutschland widmen. Ich wünsche allen noch ein erfolgreiches und schönes 2009. Bis zum nächsten Eintrag!
Veröffentlicht in Cultural Britain, London Nightlife, Misc, Royal Holloway Campus
Ende 1.Akt
Es geht in die Pause. Nach mittlerweile zwölf Wochen in England gönne ich mir einen kurzen Aufenthalt in Deutschland um mich an den Weihnachtlichen Festilichkeiten zu beteiligen; kurz: Ich will Glühwein! Die letzte Woche habe ist fast zu Ende und war nocheinmal mit vielen Feiern gesegnet. Am Montag begab ich mich zum 3-Gänge-Weihnachtsmenü in der Dining Hall. Alle waren besonders schick angezogen und das Essen war ausgezeichnet. Zur Vorspeise gab sich Cantaloupe-Melone an Schinken die Ehre und wurde von Filet an Sahnesoße mit Broccolikloß und Gargemüse abgelöst. Den Abschluß machten jede Menge Mince Pies – yumm yumm. Dazu gab jede Menge Weihnachtslieder die ein Dj einspielte. Als alle satt waren und noch einen kleinen Kaffee getrunken haben, wandelte sich der Saal zur Disco und es wurde selbstverständlich anständig getanzt. Da mir einmal Anzug tragen nicht genug war, stand am Dienstag der Winterball auf dem Plan. Livemusik, Dj und Gospelchor boten vielerlei akkustische Unterhaltung und für jeden war etwas dabei. Alles wurde festlich geschmückt und für Verpflegung war mittels Fingerfood, das von ordonanzen serviert wurde, ebenfalls gesorgt. Am folgenden Tag stand dann nochmal eine Große Erasmus-Feier im Founders an. Vorher gab es diverse Gerichte von Deutschen, Italienern und Spaniern zubereitet. Es war lecker und vieeeel. Danach wurde auf dem Flur getanzt und gefeiert… Am Donnerstag flogen bereits die ersten nach Hause. Da wir aber immernoch ein paar Leute waren, der Großteil fliegt aber heute, entschlossen wir uns zu einem letzten Kneipenumzug und haben nochmal mitgenommen was möglich war. Nun freue ich mich auf meinen Flug und wünsche schonmal allen an dieser Stelle: Have yourself a merry little Christmas!
Veröffentlicht in Misc, Royal Holloway Campus | Tags:anzug, disco, dj, kneipe, weihnachten, weihnachtsbaum, winterball
Jingle Bell Rock
Vergangene Woche war einiges angesagt. Am Montag feierte ein Italiener seinen 25. Geburtstag und wir haben alle im Pub der Affenstirn(Monkey’s Forehead) ausgiebig gefeiert. Es waren viele Leute da und vor allem sehr sehr viele Italiener; wie zu erwarten war. Da das aber nicht ausreichte, wurde beschlossen am Dienstag Italienisch essen zu gehen. Das Lokal ist kein besoners großes, so dass wir es mit unserenb 25 Leuten ohne Probleme bis auf 2 Tische bsetzen konnten. Es gab ein herrliches 3-Gänge-Menü mit Pasta, Steak und Tiramisu. Währenddessen freundeten wir uns mit der gesamten Belegschaft des Reastaurants an und verblieben noch etwas länger um uns nach Feierabend noch etwas mit dem Besitzer und seinen Angestellten zu unterhalten. Der Baileys mit dem Koch ging natürlich aufs Haus
Mittwoch erfur ich, dass meine Veranstaltungen auf eine reduziert wurden und ich frei bekam, da der gesamte Stoff bereits vermittelt wurde. Ich nutzte die Zeit für ein Fussballspiel in mehr Schlamm als Rasen, was für ein Spaß. Auf eine spontane Idee am Wochenende folgend, begab ich mich am Donnerstag zum MRT(genau fMRI) um mein Gehirn scannen zu lassen. Das viel drins ist stand nie zur Debatte, aber wie sieht es von außen aus? Ich nahm an einer Studie teil, die darauf abziehlte die Gehirnströme zu messen und Bilder von selbigen anzufertigen, während ich vier Knöpfe in angezeigter Reihenfolge drücke; eine Art motorischer Lernprozess. Zum Dank erhalte ich kommende Woche 3D-Bilder meines Kopf-Mobiliares. Den Nachmittag verbrachte ich in London, wo der Weihnachtsbaum eröffnet wurde. Dazu gab es Chöre und kleine Gluwein-Buden(kein Tippfehler), die leider am Samstag schon nicht mehr da waren. London bekommt seinen Baum jedes Jahr aus Oslo als Geschenk. Freitag stand Flurparty auf dem Plan, da die leute im Founders Building- West Wing sich zu einer West Wing Party entschlossen haben und es wieder jede Menge Spiel un Bier . ..äh Spaß gab. Samstag habe ich mich zum vorerst letzen mal nach London begeben um noch ein bisschen die Oxford Street- Shopping Meile zu sichten und mich an den schön dekorierten Häusern zu erfreuen. Abends gab es in der unieigenen Kapelle ein Konert von zwei Gospelchören mit jeder Menge guter Musik und Stimmung. Den Abschluß machten wir dann allesamt im Pub mit Gesang und Tanz – ist ja nicht seh schwer, wenn man mit zwei Chören unterwegs ist. Kommende Woche stehen noch ein Weihnachtsessen und der raditionelle Winterball an, dann gibt es hoffentlich auch meine Gehirnbilder. Royale Grüße und einen frohen zweiten Advent!
Veröffentlicht in Cultural Britain, London Nightlife, Royal Holloway Campus | Tags:chor, geburtstag, gospel, kapelle, london, oslo, oxford street, pub, restaurant, weihnachtsbaum, winterball
What It Is
Nachdem ich mich eine weile nicht gemeldet habe, gibt es heute ein paar Informationen der letzten zwei wochen. Was die Uni betrifft, ist alles erledigt; alle Übungsserien sind, erfolgreich natürlich, gelöst und die Zulassung zu den ersten beiden Prüfungen stehen. Meine Englischkurse sind fast vorbei, nur noch einmal, und ich denke diese ganz gut gemeistert zu haben. Kommende Woche kriege ich einen Bericht zu meinem ersten englischen Essay nach c.a. 5 Jahren. Jeder einzelne Kurs wird evaluiert – sehr löblich. Mehr gibt es zum Studium selbst nicht zu sagen, es läuft halt alles. Diese Woche hatte ich mein erstes richtiges Tennis Match und obwohl mich mein italienischer Gegner, der natürlich mal im Verein gespielt hat, ohne Mühe bezwingen konnte, habe ich dennoch meine Aufschläge und Returns deutlich verbessert. Leider wird es draussen zunehmend kälter und wir werden vorerst auf Badminton umsteigen müssen, da es in England kaum Indoor Tennis gibt. Letzte Woche besichtigte ich dann Englands zweitgrößtes Einkaufzentrum WESTFIELDS und habe mehr als drei Stunden gestaunt, wie groß und fesch das alles ist. Es reihen sich zahllose Kleidergeschäfte von H&M über Hugo Boss bis zu Gucci und was es sonst noch gibt. Einer der Läden hatte das ganze Schaufenster mit alten Nähmaschinen gestellt, sehr fetzig. Die rieseige Fläche zwischen den Geschäften war gespickt mit Schokoladen-Ständen, Juwelieren und einem Eiskristallpalast den man begehen und drinnen seine Weihnachtswünsche äussern konnte. Wem ganz langweilig war, der konnte ins Playstation-Karaokestudio und in passend geschmückten Räumen zu einer Auswahl an Liedern sein „Talent“ beweisen. Den Rest der Tage, bis gestern, habe ich ein paar Leuten bei Mathe geholfen und abends diverse Pubs und Clubs besucht. Bevor ich zum Highlight der letzen 14 Tage komme, muss leider erwähnt werden, dass ich nicht zum Scouting For Girls Konzert gegangen bin, da ich meine Tickets nicht erhalten habe
Ich hatte die Wahl die Tickets an der Kasse abzuholen oder sie mir zustellen zu lassen und habe mich darauf verlassen, dass eine Zustellung am Tage des Konzerts kein Problem darstellt, wenn ich den ganzen Tag präsent bin und mein Handy für Notfälle zur Verfügung steht. Jedoch hat sich der Mail Service Anbieter als nicht sehr kompetent herausgestellt… In Zukunft werde ich wohl besser britische Post- und Paketdienste zu meiden suchen. Gestern konnte ich meine Trauer über die verlorenen Ticktes, die ich natürlich erstattet bekomme, vergessen und mal wieder herzhaft ablachen. Es stand ein Live-Auftritt von Dylan Moran, einem der besten Comedians Grossbritanniens, auf dem Plan. Zusammen mit meinem Mitbewohner Rory sind wir nach London, haben einen guten Wein bestellt und konnten dann die Show genießen. Sein Programm war recht einfach gestaltet(britische Stereotype, Männer und Frauen, moderne Technik), dennoch war er zum umfallen komisch und reagierte auch auf Publikumskommentare(„Do you miss Ireland?“) mit sitauationsbedingtem Witz(„No. It’s just a rock, a rock with people“). Die show ging etwas über eine Stunde und war jeden Pfund wert. Damit ist mein Unterhaltungsprogramm in Sachen Konzerte und Auftritte für dieses Jahr beendet. Die restliche Zeit werde ich mit Shopping verbringen und mir kommende Woche ansehen wie der Weihnachtsbaum auf dem Trafalgar Square zum ersten mal erleuchtet wird. Solange wünsche ich Euch allen viel Spaß.
Veröffentlicht in Cultural Britain, Royal Holloway Campus | Tags:dylan moran, o2 arena, tennis, uni, westfields
Tear your mama down
Hier das überfällige Update. Letzte Woche war von zwei Highlights umgeben. Als erstes war am 05. Bonfire Night bzw. Guy Fawkes Night. Wer die Geschichte nicht kennt, oder vergessen hat: Vor einigen hundert Jahren hat ein revoltierender Mann namens Guy Fawkes versuch das britische Parlament mit Dynamit in die Luft zu jagen. Jedes Jahr zelebiert man diesen Tag, den 05. November, mit einem riesigen Feuerwerk, das auch zwischendurch das Gesicht von Guy Fawkes zeigt, um zu demnonstrieren, wie das ganze ausgesehen hätte, wenn er erfolgreich gewesen wär. Da der fünfte auf den Mittwoch fiel, gab es auch Feuerwerke an beiden Wochenenden, vorher und nachher. Ich konnte sogar einige von Egham aus sehen, sehr sehr toll. Das zweite Spektakel folgte am Freitag, als ich durch Zufall zu einer Queen-Konzertkarte kam. Eine Freundin hatte zwei Ticket gekauft und ihre eigentliche Begleitung hat abgesagt. Daraufhin fragte sie mich, mir waren aber 50 Pfund zu teuer. Um mich zu überreden bot sie mir das zweite Ticket zum halben Preis an… Wo muss ich unterschreiben? Queen zum Fall Out Boy Preis wie cool. Das Konzert war genial. Erst waren wir beim Thai in der O2 Arena essen, sehr lecker. Das Restaurant war so voll, dass es extra Personal gab, welches mit der Verteilung der Tische beauftragt wurde und unetreinander mit Headset kommunizierte. Dazu ein schöner Wein und das Konzert kann beginnen. Queen hat mehr als 2 1/2 Stunden gespielt und es kaman alte Hits wie Radio Ga Ga(die beste Publikums-Performance) und neue Lieder on stage. Jeder wurde vorgestellt und ausser einigen Akkustik-Versionen und zwei Lieder, die Live-Mitschnitte von Freddy Mercury waren – zum gedenken natürlich – warf Paul Rodgers, der neue Frontman, den Mirkofonständer in guter alter Rockermanier durch die Gegend. Von dem Lichtspiel könnt Ihr Euch auf den Bildern überzeugen. Das Video zeigt ein Stück von „I want to break free“. Gestern hat es uns nach London verschlagen. Genauer gesagt auf die Einkaufsmeile schlechthin – die Oxford Street. Unser Besuch diente aber nicht der Befriedigung des Kauftriebes, sondern dem Spektakel der London Christmas Lights. Hier werden die Weihnachtsbeleuchtungen der Straße feierlich eingeschaltet; von niemand anderem als den Sugababes. Live-Musik, jede Menge Menschen und sehr elegante und beeindruckende Dekorationen. Wie in Filmen standen die Mitarbeiter von Geschäftsräumen in den Büros am Fenster und tanzten mit. Dann ging es zur Sache, „Are you ready?“, ein großes Ooohhhh und alles erstrahlte in bunten Lichtern. Morgen gehts es nochmal hin. .. SHOPPEN.
Veröffentlicht in Cultural Britain, London Nightlife | Tags:bonfire, christmas ligths, guy fawkes, london, oxford street, queen, sugababes
Trick Or Treat / Der Erste Monat
Nun bin ich mittlerweile über einen Monat im schönen, bisher kaum verregneten England.Die letzte Woche war ich meist damit beschäftigt meine ersten Arbeiten für die Uni zu tätigen. Dies nahm etwas zeit in Anspruch, hat sich dafür aber gelohnt. Ab Montag erwartet mich die sogenannte reading week, eine Woche, in der die Studierenden sich in aller Ruhe um ihre Unisachen kümmern können, also keine Vorlesung. Daher werde ich diesen Eintrag nutzen, um nochmal einige Bilder von den Menschen, mit denen ich es hier zu tun habe, einfügen. Die meisten stammen nicht aus Deutschland, genauer gesagt habe ich bisher nur Bekanntschaft mit einer Würzburgerin gemacht, alle anderen stammen aus Frankreich, Italien, Spanien oder natürlich England. Das hat den Vorteil, dass man kulturell eine ganze Menge mitbekommen kann. Wenn einen mal der Wunsch nach nem Pubcrawl packt, findet man in meinem Mitbewohner und seinen Leuten immer Verbündete im Kampf, Wasser zu sparen und durch Bier zu ersetzen
Ansonsten habe ich mich hier sehr gut eingewönt und seit diesem Wochenende auch funktionierendes Internet in meinem Zimmer, hat ja nur 6 Wochen gedauert… Meine Süße ist von ihrem Amerika-Urlaub zurück und ich kann endlich wieder mit ihr skypen. Den Abschluß der Woche machte das Halloween-Spektakel am Freitag, bei dem man mal wer anders sein konnte. Ich entschied mich mehr oder weniger für Jonny Depp und schlüpfte in ein Piratenkostüm. Jede Kneipe und jeder Klub hat mit buntem Dekor und furchteinflösend betitelten Getränken gefeiert. Die beliebtesten Kostüme waren die Hexe für Frauen und der Zombie für Männer. Der gesamte RHUL-Campus war auf den Beinen und die Feiern waren so gut, dass am Samstag keiner sein Zimmer verlassen hat und ich ein dezentes Mittagsnickerchen hielt – 3 Stunden. Ansonsten bin ich weiter dabei meinen Tennis-Aufschlag zu verbessern und Chinesen beim Badminton zu besiegen. Habe schon drei Bücher gelesen und teile mir mit Rory, meinem Mitbewohner, jeden zweiten Tag die Newspaper. Erst Independent und dann Guardian, das komplette Programm. Meine Freizeit versuche ich also auch etwas sinnvoll zu gestalten. Mehr Neuigkeiten gibt es vorerst nicht und i folgenden also ein paar Bilder von meinen Erasmus-Freunden
Veröffentlicht in London Nightlife, Misc, Royal Holloway Campus | Tags:campus. erasmus, halloween, kneipe































































































































































