Verfasst von: wooothellutz | April 20, 2009

Here, There And Everywhere

Teil 1

Mal wieder war es soweit; ich erwartete Besuch. Diesmal kamen die Manu und der Andre für zwei Tage nach London (Taa-Taa-TaTa-TaTaTaTaTaTaaa). Da die zwei hübschen erst abends ankamen, ich aber schon eher zum Hotel zum Einchecken musste, nutzte ich die Zeit und genoss mal wieder die Vielzahl an hübschen und umfangreichen Einkaufsmöglichkeiten in der Oxford Street. Nun musste ich aber immernoch diverse Stunden verbingen und tat dies am besten mit einer Ghost-Tour durch London. Bei solch einer Tour wandert man in den späteren Stunden des Tages durch die Stadt und bekommt etwas andere Ecken gezeigt und erfährt alte Geschichten über Geister, Rituale und andere dunkle Seiten einer Stadt. Bei meiner Tour ging es entlang der London Wall mit Geschichten über eine Frau die für tod erklärt wurde und dann entschied aus ihrem Sarg wieder aufzustehen. Wie? Der Grabhüter öffnete ihren Sarg ubd wollte einen sehr wertvollen Ring von ihr stehlen..da wurde sie dann wach. Ich besuchte vielerlei Orte von alten Rittern, erfuhr dass London aus zwei ursprünglichen Städten zusammengewachsen ist und mir wurde die am meisten heimgesuchte Kneipe Londons gezeigt. Hier kann man sich wohl heute noch in den Weinkeller bringen lassen, in der Hoffnung den ein oder anderen Geist zu sehen. Dann war es schon so weit. Ich gönnte mir noch einen Spaziergang zur Liverpool Street Station und wartete auf meine beiden Gäste. Nachdem ich das Pärchen und ihren plüschigen Anhang Bobby begrüßte, begaben wir uns zu unserer Unterkunft in der Nähe des Marble Arch. Wir rasteten kurz und nach einem kurzen frisch machen wanderten wir zum Piccadilly Circus, der nämlich zu Fuß nur 15 Minuten entfernt ist (wenn man jung ist und tanzen gehen will). Es ging mal wieder in den TigerTiger Club und wir tanzten und namen diverse Leckertäten zu uns. Dabei entdeckten wir das wohl furchtbarste Bier dieser Hemispähre – Leffe! Am Folgetag war ein aufregendes Programm angesagt. Da Manu noch nie in London war und die Zeit knapp bemessen mussten wir also in kurzer Zeit viel schaffen. Was wir jedoch ausgiebig erkundeten war das London Aquarium. Dort sahen wir Rochen in vielerlei Größen und in einem Basin, der oben auf war und die Rochen sogar an die Wasseroberfläche kamen. Es gab alle Hauptakteure aus Findet Nemo zu sehen und wir konnten einen Seestern anfassen! Den Abschluß machte dann ein gigantisches Becken (nicht offen!) in dem sich echte, große, fies blickende Haie befanden. An diesem Becken kam man dann an verschiedenen Stellen vorbei und konnte Den Haien sogar in die Augen sehen. Ob zu gefährlich eingestuft oder nicht, diese Tiere wecken in mir kein Gefühl des Vertrauens. Dann ging es nach einer Kaffeestärkung auch schon los mit Manus großer Tour. Wir liefen zum Parliament Square, also Westminster, bestaunten Big Ben und die dazugehörige Westminster Abbey. An diesem Tag war beginnd der G20-Tagung und wir erhofften in Downing Street Nr. 10 etwas zu sehen – leider nichts ausser einem enormen Polizeiaufgebot. Wir liefen dann gemütlich durch den St. James’ Park und sahen über dem Buckingham Palace die Flagge der Königsfamilie. An diesem Abend hatte die Queen nämlich zum Essen geladen und wer aufgepasst hat, dem wird nicht entgangen sein, dass Barack Obamas Frau an diesem Abend die Queen berührte und das ganze für viel Aufsehen sorgte. Nun nahmen wir die Tube zum Trafalgar Square und rasteten kurz in einer Bar bei einem kleinen Getränk :)   Auf den Trafalgar Square folgte dann der Tower of London und wir liefen bei diser Gelegenheit über die Tower Bridge und machten einen kleinen Spaziergang entlang der Themse. Dann wurde es Zeit für eine Stärkung in dem Pub, das mir liebevoll meine St. Patrick’s Day Kleidung stiftete. Den letzten Abstecher machten wir nach South Kensington um uns die herrlichen Gebäude (Science Museum, Natural History Museum,..) anzuschauen und dann richtung Harrods zu laufen. Dort fand Andre seinen neuen Fernseher und ich wollte nicht mehr aus der Spielzeugabteilung. Dort kann man übrigens eine echte Kleinausführung eines Hummers für Kinder kaufen; für den lächerlichen Preis von 17.500 Pfund (Lieferung Exklusive natürlich). Am Abend waren wir dann auch ausreichend erschöpt und ließen den schönen Tag in der Bar um die Ecke ausklingen.  Bevor wir am letzen Tag gemeinsam nach Hause flogen machten wir noch eine Shopping-Tour durch Oxford Street und Regent Street. Wir besuchten ein Spielzeughaus über 6 (in worten: sechs) Etagen. Es waren ein paar herrliche Tage mit Manu und Andre und nach einem kurzen Aufenthalt in Halle sollte es mit Thurid und Danny weitergehen…

Part2

Wir flogen am Donnerstag morgen nach Stansted und sammelten alles ein um uns auf den Weg nach Amesbury, dem Ort nahe Stonehenge, zu begeben. Mietwagen – Check, Navi – Check, Reservierungen – Check, Stau – Check! Ja, wir bekamen eine Kostprobe eines Staus auf der berüchtigten M25. Auf dieser Autobahn kommt es nicht nur im Osterverkehr zum Stau. Was Briten über diese Autobahn denken kann man in einem kleinen Sketch auf YouTube sehen (englisch). Aber wir erreichten dennoch erfolgreich Amesbury und checkten im Travelodge ein. Es sollte noch ein kleinerer Stau kommen, bevor wir endlich Stonehenge besichtigen konnten. Auch wenn manche Menschen von der Größe der Steine nicht überältigt sind, so lässt der Gedanke an die Entstehungszeit doch etwas Bewunderung walten. Wir besichtigten also den wohl bekanntesten Steinhaufen weltweit und entschlossen uns danach zu einem kleinen Pubcrawl. Leider stellten wir fest, dass Amesbury nur zwei Pubs besitzt und somit war unser Pubcrawl um acht zu ende… Am kommenden Tag fuhren wir Richtung Birmingham. Da Danny und Thurid Oxford noch nicht gesehen haben und wir unterwegs merkten, dass wir definitiv diese Stadt passieren, entschlossen wir uns zu einem kleinen Zwischenstop in der Stadt Lewis Carrolls. Wir bestaunten das Christ Church College und liefen ein wenig im Stadtzentrum spazieren. Ein besonderes Bonbon dieses Abstechers war ein echtes Oxford Knöllchen :)   Die Gasse in der Marks & Spencer Lieferzone war wohl nicht für uns gedacht :) Wir kamen in Birmingham an und bezogen unsere Zimmer, als wir alle feststellten, dass wir gern Lecker hätten. Danny dachte sich: „Undzwar reichlich!!!“ Wir fanden eine schönes Restaurant, indem wir (wenn ich wir sage, meine ich Danny) soviel aßen, dass der Kellner Danny feierlich ein T-Shirt des Restaurants überreichte – aus Respekt vor dem Mann, der zwei Hauptmahlzeiten essen kann. Samstag erkundeten wir bei schönem Wetter Birmingham. Eine schöne Stadt, die meiner Meinung nach zu unrecht zur häßlichsten Englands gewählt wurde. Unsere Reise führte uns nun nach Liverpool, die Stadt der Beatles. Wir bezogen Zimmer in einer Unterkunft, die in der unteren Etage eine Sportkneipe für die „locals“ beherbergte und zogen dann zum Albert Dock. Hier findet man das Beatles Museum und kann einen Eindruck von der Hafenstadt Liverpool bekommen. Das Museum war sehr schön und wir lernten viel über Skiffle-Musik, die Merseybeat-Ära und viel mehr über die Musikbewegung(en) in den 50er/60er Jahren.  Als wir uns entschlossen hatten am Sonntag etwas shoppen zu gehen, machte uns der Osersonntag einen strich durch die Rechnung. Bevor alle die Hände zusammenschlagen und sagen: „Klar, ist Feiertag!“, sei an dieser Stelle erwähnt, dass es in ganz England nur zwei Feiertage gibt, in denen alles (ausser Restaurants und Bars) geschlossen hat. Dafür fuhren wir den Sendeturm des Stdatradiosenders Radio City hinauf und schauten uns die Arbeiterstadt von oben an. Ich muss ehrlich sagen, dass Liverpool von oben um einiges schöner ist, da leider die Straßen oft nicht ganz gepflegt sind. Wir drehten noch eine letzte Runde bevor wir nach Manchester für einen kleinen Abstecher fuhren. Wir parkten in der Nähe eines kleinen Wehrs und genossen die herrliche Sonne. Wir erfreuten uns erneut an einer schönen Stadt und ich traf mitten in Manchester eine Schulfreundin! Von Manchester aus ging es zur letzten Stadt unserer Tour, Nottingham. Montag besuchten wir dann erst das Nottingham Castle und erweiterten unseren Horizont über die Stadt und seine Geschichte, bevor wir die Geschäfte der Stadt mit unserem Besuch beehrten. Es waren ein paar herrliche Tage und wir hatten riesig viel Spaß. Jetzt bin ich damit beschäftigt mich auf meine Prüfungen vorzubereiten und dann in den letzten 3 Wochen nochmal gediegen zu feiern :) Bis demnächst und viel Spaß mit den Bildern


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